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Brandschutztüren & -tore

Türen, die im Brandfall Schutz vor Feuer bieten sollen, müssen die DIN EN 16034 erfüllen. Neben dem Feuerschutz sollen Brandschutztüren auch den Rauchschutz in Gebäuden sicherstellen. Doch nicht nur Türen haben eine wichtige Funktion, wenn es brennt, sondern auch Brandschutztore. Für jede Gebäudesituation gibt es geeignete Brandschutztüren und -tore.

Folgende Arten von Brandschutztüren und -tore werden unterschieden:

  • Brandschutztor: Diese Tore in Metallbauweise schließen sich im Brandfall selbstständig. Sie werden überwiegend in öffentlichen Gebäuden, Firmen, Krankenhäuser oder an Flughäfen verwendet. Brandschutztore können Leben retten und müssen deshalb auch hohe Sicherheitsnormen erfüllen.
  • Feuerschutztür: Feuerschutztüren verhindern, dass Flammen in einen anderen Gebäudeteil übergreifen und halten Notausgänge frei von Feuer. Sowohl im privaten als auch im industriellen Bereich werden diese feuerhemmenden Schutztüren verbaut.
  • Rauchschutztür: Bricht ein Feuer aus, entstehen gleichzeitig giftige Rauchgase, die sich im ganzen Gebäude ausbreiten können und häufig lebensgefährlich sind. Rauchschutztüren erhöhen die Sicherheit in einem Gebäude, indem sie das Ausbreiten des giftigen Rauches und der Schadstoffe verhindern.

Weitere Torarten:

  • Sektionaltor: Dieses Tor gehört zu den Industrietoren und lässt sich senkrecht nach oben öffnen. Dadurch haben Sie vor und hinter dem Tor sehr viel Platz. Sektionaltore werden maßgenau an Gebäude angepasst und mit geeigneten Torantrieben ausgestattet. Modelle aus Aluminium oder anderen Metallen sind möglich, ebenso in allen gängigen RAL-Tönen. Häufig werden diese Tore in Industriehallen oder in Einfamilienhäusern installiert.
  • Industrietor: Das sind alle Tore, die vorrangig in öffentlichen Gebäuden genutzt werden. Neben Sektionaltoren zählen dazu Rolltore, Brandschutztore und Tore mit Schnelllauf. Technisch und funktional werden also kaum Grenzen gesetzt.
  • Schiebetor: Hier ist der Name Programm –Schiebetore lassen sich manuell oder elektrisch zur Seite schieben. Entsprechend variiert der verbaute Torantrieb. Zu finden sind die Metall- oder Holztore vor Einfahrten, Höfen, Gärten oder als Zaunelement.
  • Drehtor: Ähnlich wie die Schiebetore kommen Drehtore an Einfahrten zum Einsatz, mit dem Unterschied, dass sich der Torflügel dreht. Möglich sind 1- und 2-flügelige Drehtore mit unterschiedlicher Antriebstechnik. Drehflügeltore lassen sich einfach bedienen, z. B. per Funkfernbedienung, Codekarte oder Drucktaste.
  • Rolltor/Rollgitter: In Garagen oder Werkshallen werden Rolltore häufig genutzt. Aber auch vor Ladenlokalen sind sie oft als Einbruchschutzelement installiert. Ähnlich wie ein Rollladen werden Einfahrten sicher und witterungsgeschützt verschlossen. Dieser Tortyp aus Metall oder Kunststoff wickelt sich direkt über der Toröffnung auf, wodurch Sie auch Platz sparen. Rolltore überzeugen durch ihre Laufruhe und ihre vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Garagentor/Tiefgaragentor: Zu denGaragentoren zählen Roll-, Schiebe-, Schwing- und Sektionaltore. Je nach Modell ist ein entsprechender Garagentorantrieb erforderlich. Die Tore öffnen und schließen Zufahrten zu Garagen und Tiefgaragen.
  • Schnelllauftor: Sie zeichnen sich durch ihre robuste Bauart aus und sind für den Dauereinsatz bei großem Verkehrsfluss konzipiert. Ob Menschen oder Maschinen die Schnelllauftore passieren – das Tor öffnet und schließt geschwind. Dadurch können Zugluft und Schmutz nur schwer nach innen dringen, weshalb Schnelllauftore in der Lebensmittelindustrie, Chemie und Reinräumen sehr beliebt sind.
  • Schlupftür/Nebentür: Hierbei handelt es sich um Türen, die in ein Torblatt integriert sind. So muss nicht extra das Tor geöffnet oder ein Umweg durch ein Gebäude gelaufen werden, um nach außen oder innen zu gelangen. Unter bestimmten Voraussetzungen erfüllen die Schlupftüren auch die Auflagen zur Fluchttür. Erhältlich sind Schlupftüren mit oder ohne Schwelle, was bei Barrierefreiheit oder möglicher Stolpergefahr wichtig ist. Diese Tür lässt sich in passender Optik in diverse Tore integrieren oder nachrüsten.
  • Verladetechnik: Sicheres und schnelles Be- bzw. Entladen gelingt mit innovativer Verladetechnik. Dazu gehören Torabdichtungen, Vorsatz-Schleusen und Verladetechnik/Ladebrücken.

Welche Sicherheitsaspekte muss Tortechnik erfüllen?

Alte oder falsch installierte Tore können ein Sicherheitsrisiko darstellen:

  • Körperteile können gequetscht werden.
  • Personen, Tiere oder Gegenstände können eingeklemmt werden
  • Torsturz ist möglich
  • Federn können sich lösen und umherfliegen
  • Kinder müssen besonders geschützt werden

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