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Briefkasten- & Paketkastenanlagen

Brief- bzw. Postkastenanlagen sind sogenannte Verteilerkästen für die Post. Sie kombinieren häufig mehrere Funktionen miteinander, z. B. den klassischen Briefkasten mit Klingeln oder Gegensprechfunktion. Paketkastenanlage dienen als sicherer Abstellort für Päckchen und Pakete, wenn die Empfänger nicht vor Ort sind. Hierzu wurden besonders große Paketfächer konstruiert. Briefkasten- und Paketfachanlagen kombinieren häufig mehrere Funktionen.

Im Gegensatz zum Einzelbriefkasten am Einfamilienhaus gibt es Briefkastenanlagen auch mit mehreren Posteinwürfen. Diese Anlagen finden sich oft an Mehrfamilienhäusern, Ämtern, Krankenhäusern oder an Bürogebäuden. Briefkastenanlagen sind dann sinnvoll, sobald Briefe und Pakete für unterschiedliche Bewohner bzw. Firmen sicher und voneinander getrennt zugestellt werden sollen.

Welche unterschiedlichen Modelle und Varianten von Brief- und Paketkastenanlagen gibt es?

Für jeden Bedarf gibt es unterschiedliche Paket- und Briefkastenanlagen:

  • Unterputzanlagen: Hier wird ein Teil der Anlage in der Wand versenkt, wodurch das Konstrukt sehr flach wirkt und nicht so stark in den Raum hineinragt. Allerdings ist ein ausreichend großes Loch in der Hauswand erforderlich, um diesen Wandbriefkasten zu integrieren.
  • Aufputzanlagen: In diesem Fall erfolgt die Montage auf der Wand. Die Briefkastenanlage wirkt hierdurch klobig, nimmt mehr Platz ein und befindet sich komplett außerhalb der Wand. Allerdings muss hier kein großes Loch in der Hauswand erschaffen werden, ideal, wenn die Wand nicht tief genug ist.
  • Anlagen mit Mauerdurchwurf: Durchwurfbriefkästen werden in eine Außenwand integriert, das können Hauswände oder Zaunelemente sein. Die Entnahme der Post bzw. das Entleeren erfolgt von Innen. Der Vorteil ist hier, dass der Zutritt zum Gebäude oder Grundstück erschwert wird, Briefsendungen aber dennoch sicher zugestellt werden können.
  • Türseitenteilanlagen: Die Briefkästen sind bei dieser Variante in den Türrahmen integriert. Wird eine Türseitenteilanlage montiert, muss hinter der Tür ausreichend Tiefe vorhanden sein, um die Briefkastentüren von innen öffnen zu können.
  • Frei stehende Briefkastenanlagen: Diese Modelle erlauben Ihnen, den Standort flexibel vor Gebäuden zu wählen. Standanlagen werden mithilfe von Standpfosten sicher und fest einbetoniert oder verschraubt. So halten sie auch strengen Wetterbedingungen stand.
  • Säulenbriefkästen und Paketboxen: Diese Modelle stehen als Säule fest auf dem Boden. Ob außerhalb oder in Häusern, die Säulenbriefkästen sind massive Boxen, die in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind.

Was muss ich bei der Auswahl einer Briefkastenanlage berücksichtigen?

Bei der Wahl eines geeigneten Kastenmodells haben Sie darüber hinaus noch viele weitere Gestaltungsmöglichkeiten und eine große Auswahl:

  • Sie können sich zwischen nicht rostendem Edelstahl, Kunststoff, Aluminium oder Stahl entscheiden. Auch verschiedene RAL-Farben sind möglich. Wird Ihre Briefkastenanlage im Außenbereich montiert, sollten Sie auf den Korrosionsschutz achten. Zudem ist es ratsam, die Öffnungen der Briefkästen nicht auf die Wetterseite auszurichten, sonst werden Ihre Briefe beim Öffnen eventuell nass.
  • Wählen Sie aus Modellen, die entweder von Beginn an auf eine feste Nutzeranzahl beschränkt sind oder sich später noch erweitern lassen – wenn bspw. neue Unternehmen oder Mieter einziehen. Sogenannte Briefkastenmodule sind flexibel erweiterbar, lassen sich gut kombinieren und anordnen.
  • Die Art der Montage und der Standort der Anlage sollten ebenfalls bei Ihrer Modell-Entscheidung berücksichtigt werden.
  • Unzählige Designs, Bauarten, Größen, Materialien und Farben stehen zur Verfügung.
  • Erweitern Sie Ihre Briefkastenanlage durch viele nützliche Extras, z. B. Klingeln, Beleuchtung, Displays, Videotechnik, gut lesbare Namensschilder oder Gegensprechanlagen.

Wissenswertes rund um Briefkästen

  • Auch Briefkästen müssen Normen erfüllen: Die sogenannte Briefkastennorm EN 13724 regelt alles rund um Briefkästen und postalische Dienstleistungen. So muss bspw. das Zustellen von C4-Briefumschlägen ungeknickt möglich sein. Außerdem müssen Sendungen bis zum A4-Format vor Wind und Wetter geschützt werden. Andernfalls lässt sich eine Mietminderung beim Vermieter geltend machen.
  • Mieter oder Vermieter? Der Hauseigentümer trägt die Verantwortung dafür, dass an seinem Objekt ein normgerechter Briefkasten angebracht ist. An einem frei stehenden Haus kann der Vermieter den Mieter verpflichten, selbst einen Briefkasten zu kaufen. Bei Mehrfamilienhäusern zählen Briefkästen zur Mietsache, hier muss der Vermieter für einen nutzbaren Briefkasten sorgen. Briefkästen sind also Sache des Vermieters. Der Postkasten sollte frei zugänglich und für den Zusteller gut erreichbar sein. Idealerweise ist das Namensschild gut lesbar.
  • Briefkastenpflicht? Zwar muss ein Vermieterfür einen Briefkasten am Mietobjekt sorgen, allerdings gibt es auch Privathäuser, an denen Briefkästen fehlen. Eine Pflicht zum Aufhängen eines Briefkastens an einer privaten Immobilie gibt es tatsächlich nicht! Dennoch sollte es in Ihrem eigenen Interesse sein, dafür zu sorgen, dass Briefe, amtliche Bekanntmachungen und Sendungen zugestellt werden können.
  • Namensschildpflicht? In Deutschland sind Sie nicht verpflichtet, ein Namensschild am Briefkasten anzubringen. Das gilt auch dann, wenn dort Ihre Meldeadresse ist.
  • Zuerst der Name des Mannes oder der Frau auf dem Namensschild? Sie können frei entscheiden, ob zuerst der Männername oder der Frauenname auf dem Schild stehen soll. Pragmatische Lösungen sind z. B. die alphabetische Nennung, in der Reihenfolge des Wohnungsbezuges oder nach dem Alter.
  • Montage von Briefkästen: Um einen Briefkasten sicherzu montieren,müssen die bauphysikalischen Bedingungen vor und an dem Haus berücksichtigt werden. Das hängt u. a. von der Tragfähigkeit des Wandmaterials, dem Gewicht des Briefkastens oder dem Briefkastenstandort ab. Möglich ist die Montage an Wänden mit Dübeln oder Montagekleber. Frei stehende Modelle sollten dem Wetter trotzen können und fest verschraubt oder betoniert werden.
  • Pflegetipps: Da Briefkästen über das ganze Jahr der Witterung ausgesetzt sind, sollten Sie regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Je nach Material des Kastens genügen Seife, Wasser und ein feuchtes Tuch. Holzbriefkästen können mit Holzschutzmitteln behandelt werden, Edelstahlbriefkästen mit Edelstahlspray und Glas mit einem Glasreiniger. Vergessen Sie auch nicht, die Scharniere und Schlösser zu ölen.

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